BUND Bezirksgruppe Esslingen
6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle pro Jahr landen im Meer
Besser man wacht zu spät auf als nie – möchte man spontan sagen. Seit langem ist die Vermüllung der Weltmeere mit Plastikabfällen bekannt. Plastiktüten, Einwegprodukte aus Plastik und Verpackungen gelangen vorwiegend über die Flüsse in die Meere und an die Küsten. An der Nordseeküste würden im Schnitt alle hundert Meter mehr als 700 Müllteile gefunden, so die BUND – Meeresschutzexpertin Nadja Ziebarth.
Nun will die Bundesregierung endlich reagieren. Auf Einladung des Bundesumweltministeriums,
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Der holprige Weg zum Flächennutzungsplan 2.0
Mit einer Mischung aus Respekt, Erleichterung und Erstaunen haben wir die Entscheidung von Stadtverwaltung und Gemeinderat Esslingen aufgenommen, den FNP2030-Prozess bis auf weiteres zu stoppen und zu einem späteren Zeitpunkt mit Änderungen bei der Art der Bürgerbeteiligung wieder aufzunehmen.
Brüssel soll über Zulassung von 32 gentechnisch veränderten Pflanzensorten entscheiden
In Brüssel soll demnächst über die Zulassung von 32 gentechnisch veränderten Pflanzensorten zum Anbau in der EU entschieden werden. Bereits 2013 könnten mehrere davon zugelassen werden. Gentechnik birgt ungeklärte Risiken. Studien, welche als Grundlage für die Zulassung gelten, werden nach wie vor von den Herstellern selbst durchgeführt. Mit Aussaat und Anbau von Gentech-Pflanzen wird es für Bauern und Verbraucher zunehmend unmöglich, sich für gentechnikfreie Produkte zu entscheiden, denn überall können Gentechnik-Pflanzen andere Erzeugnisse verunreinigen. Beim Anbau solcher Pflanzen verschwinden innerhalb weniger Jahre begleitende Wildkräuter wie Mohn oder Kornblume. Gentechnik hilft auch nicht gegen Hunger in der Welt – im Gegenteil: sie führt zu einer industriellen Landwirtschaft, die einen permanenten Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger erfordert. Die Gentechnik-Konzerne haben kein Interesse, die Hungerprobleme in der Welt zu lindern, ihr vorrangiges Interesse ist, herbizidresistente Pflanzen und dazugehörige Spritzmittel zu verkaufen. Gentechnik steht für Rationalisierung auf dem Acker. Immer größere Maschinen, von wenigen Menschen gesteuert, bewirtschaften immer größere Flächen. Arbeits- und personalintensive Bewirtschaftungsweisen, die einen verträglichen Umgang mit der Umwelt ermöglichen, gehen so verloren. Auch die ökologische und konventionelle Lebensmittelwirtschaft wird dadurch bedroht, weil sie nicht mehr garantieren kann, gentechnikfrei zu wirtschaften. Baden-Württemberg hat derzeit eine grün-rote Landesregierung – diese muss sich deutlicher für Gentechnikfreiheit auf den Äckern im Land einsetzen. Die BUND Bezirksgruppe Esslingen ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Stimme für ein gentechnikfreies Baden-Württemberg der Landesregierung mitzuteilen und einen entsprechenden Aufruf an Landwirtschaftsminister Alexander Bonde zu unterschreiben. Näheres dazu unter www.bund-bawue.de/dageGen.
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